Veröffentlicht am 17.08.2019

Prälat Böttner auf Landeslektorentag der EKKW 

Bernd Böttner, Stellvertreter des Bischofs und Personalchef der Theologen in Kurhessen-Waldeck, hat kürzlich auf einem Vortrag in Hephata zum Thema „Gerade jetzt – wie kann es mit unserer Kirche weitergehen?“ gesprochen.
 
Darin hat er u.a. sieben Punkte angesprochen, die wir hier gern einer breiteren Öffentlichkeit weitergeben möchten. „Hier findet sich einiges wieder, woran auch wir in der Kreuzkirche gerade arbeiten und worüber wir nachdenken“, meint Pfarrer Stefan Bürger. Neben diesen grundsätzlichen Punkten geht er auch auf positive Beispiele aus Kurhessen-Waldeck und weiteren Kirchen ein. Spannend zu lesen, oder?
 
1. Es geht darum Gewohntes einzuschränken, zu konzentrieren, auch zu lassen. Das ist eine große Herausforderung, aber ohnedem geht es nicht. 
2. Es geht darum Neues auszuprobieren und dabei auch risikofreundlich und fehlerfreundlich zu sein. Das ist nicht so einfach in einer Zeit, in der wir schon so viel verlieren und es eine tiefsitzende Angst gibt, noch mehr zu verlieren. Hier gilt es der Zusage Jesu zu vertrauen: In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost! 
3. Im Blick auf Gottesdienste und Gemeindearbeit steht die Qualität vor der Quantität, weniger ist mehr: Besser weniger gut machen! 
4. Nur gemeinsam kommen wir voran: die Zeit, dass einzelne Kirchengemeinde allein vor sich hinarbeiten, sollte vorbei sein. 
5. Es geht um Zusammenarbeit aller in der Kirche Engagierten und Tätigen  
6. Es geht um die Gestaltung von Projekten. Suchen wir doch keine Modelle für die Ewigkeit. 
7. Die Geh-Struktur kommt vor der Komm-Struktur. Suchen wir, so oft es möglich ist, die Öffentlichkeit, statt unter uns zu bleiben.
 
(Zitiert aus Bernd Böttner, Vortrag zum Landeslektorentag 2019 in Hephata, S. 7, https://www.ekkw.de/media_ekkw/downloads/aktuell_190811_landeslektorentag2019_vortrag_praelat_boettner.pdf)
 


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