Veröffentlicht am 04.09.2019
Kürzlich war davon zu lesen, dass die katholische Kirche in Lütter neue Wege geht. Einmal monatlich soll die Kirche dort nicht leer bleiben, obwohl keine klassische Messe stattfindet. Wanderung, Lobpreis, Brunch - alles Ideen, die jetzt im Ortsteil von Eichenzell Gestalt gewinnen.
„Ich muss sagen: Klasse, Hut ab! Das sind Signale aus einer Kirchengemeinde, die mir richtig gut gefallen“, sagt Pfarrer Stefan Bürger.
Menschen werden dort abgeholt, wo sie sind. Das Miteinander steht im Vordergrund. Die Kirchenräume werden verlassen. Spirituelle Impulse und der Alltag wird miteinander verbunden.
 
Könnte das auch ein „Erfolgsrezept“ für unsere Kirche sein? Die Gedanken zur Kirchenmitgliederentwicklung der EKD rücken die 25-35-Jährigen in den Mittelpunkt. Wie kann man sie erreichen, sie in ihren spritituellen Wünschen und Bedürfnissen ansprechen?
Der Weg, den die katholische Kirche in Eichenzell geht, gefällt.
 
Unser Weg könnte so laufen:
 
a) Zielgruppe bestimmen: z.B. 25-35-Jährige (10% der Kreuzkirche gehören dieser Altersgruppe an!)
b) Zielgruppe beteiligen und befragen (Großgruppenmoderation!)
c) Spirituelle Angebote miteinander entwickeln
 
Angebote die für diese Altersgruppe passen, zieht möglicherweise auch andere an.
Derzeit hat sich die Kreuzkirche zunächst entschieden, bestimmte Angebot zurückzunehmen. Einmal monatlich gibt es derzeit keinen Gottesdienst. Sollte sich im Lauf des Jahres 2020 für den Pfarrer eine Entlastung bei den Kasualien (Taufen, Trauungen, Beerdigungen) ergeben, indem der Kirchenkreis andere Pfarrer*innen für Dienste in der Kreuzkirche abordnet, könnte ein neuer Weg begonnen werden. 
Wer hätte Lust dazu? Hilfreich wäre auch ein externer Moderator, der den Prozess begleitet. Alles noch ein wenig Zukunftsmusik!


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