Veröffentlicht am 07.11.2018
In unserem Kirchenvorstand hat jedes Mitglied eine Email-Adresse ({nachname}@kreuzkirche-fulda.de). Die Einladung erfolgt passwortgeschützt per Mail, ebenso wird das Protokoll einer Sitzung digital versandt. „Ein Kirchenvorstandsmitglied schreibt direkt in der Sitzung auf einem Laptop ein Ergebnisprotokoll, das umgehend an alle Mitglieder versandt wird. So sind alle Kirchenvorstände informiert, auch wenn sie an einer Sitzung mal nicht teilnehmen können“, beschreibt Pfarrer Stefan Bürger das Vorgehen im Kirchenvorstand.

Kommunikative Transparenz

Neben der Sitzung gibt es weitere Mails an die Teilnehmer*innen, um zu informieren oder auch um kurzfristige Absprachen zu treffen. „Dies hat für mich auch etwas mit Transparenz und kollegialem Arbeiten zu tun“, sagt der Pfarrer. Manche Kirchenvorsteher erhalten die Mails auf ihr Handy, andere rufen sie zu Hause regelmäßig am PC ab. Diese Form der digitalen Kommunikation ersetzt zwar kein persönliches Gespräch, hilft aber doch kurzfristig – auch mit mehreren Teilnehmern – in einen Dialog zu kommen. 
Kirchenvorstände, die sich aktiv am Gottesdienst beteiligen, erhalten ebenfalls per Mail die Instruktionen (Ablauf mit Bibeltext, Fürbitten und Bekanntmachungen) über das Gemeindebüro.

Anlagen wie „Neue halbe Pfarrstelle“

Die Kirchenvorstandseinladung enthält auch immer wieder Hintergrundinformationen, die als Anlagen angehängt werden. In der Oktobersitzung hat sich der Kirchenvorstand mit der „Hanauer Erklärung“ beschäftigt und sich dem Papier „Gemeinsam in Vielfalt glauben“ inhaltlich angeschlossen.  „Crossmedial“ erfahren Sie im Eingangsteil des neuen Gemeindebriefes (Dezember 2018) etwas über den Inhalt.
 
Foto (medio.tv/Schauderna): Bischof Dr. Hein beim Abschlussfest 200 Jahre Hanauer Union.

Eine weitere etwas umfangreichere Anlage war ein Brief von Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld. Auf unseren Wunsch hin hat die Statistikstelle der Stadt Fulda ermittelt, wie viele Personen in den kommenden Jahren in das Gemeindegebiet der Kreuzkirche ziehen werden. Das gilt inbesondere für das Neubaugebiet in Haimbach. Wenn man von 2-2,5 Bewohnern pro Wohneinheit und 20% evangelischen Personen ausgeht, können wir allein bei den 300 Wohnheiten der „weißen Stadt“ rund 150 neue Gemeindeglieder annehmen. Dieses weitere Wachstum hat den Kirchenvorstand dazu veranlasst, erneut einen Antrag auf eine halbe Pfarrstelle an den Kirchenkreis Fulda zu richten. Bis Sommer 2019 ist nämlich die Kreissynode in Fulda die Entscheidungsträgerin für einen neuen Pfarrstellenplan bis 2026.
Außerdem hat sich der Kirchenvorstand an diesem Abend die Bewerber*innensituation bei der Sekretariatsbesetzung angeschaut. Des Weiteren informierte ein kleines Team über die inhaltlichen Neuerungen und Angebote der beiden neuen Gemeindereferentinnen.
Zum Schluss konnte man sagen: Es war wieder einmal eine Sitzung mit interessanten und wegweisenden Gesprächen und Entscheidungen – digital vorbereitet und persönlich besprochen.
 
Grafik (Jens Czapek): Entwicklung der Kreuzkirchengemeinde


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