Mitgliedertypen - kompakt auf einem Würfel
MItgliedertypen - kompakt auf einem Würfel

Es gibt viele Themen in der Gemeindeleitung, Finanzen, Bau, Prozesse der Landeskirche. Manchmal wenig aufbauende Themen. Von daher ist es uns wichtig, auch zu schauen, wie es mit „unserer Kirche“ weitergeht. Zur Zeit beschäftigen wir uns deshalb die ersten 60 Minuten der gut zweistündigen Sitzung mit einer Studie der EKD und von Midi.

[Zusammengefasst von KI / Copilot]

Die Mitgliedertypologie „Wie ticken Evangelische?“ (alles sehr gut nachzulesen auf der Webseite) wurde von der EKD als Anschlussprojekt zur 6. Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung (KMU) entwickelt und soll die wissenschaftlichen Erkenntnisse der KMU für die kirchliche Praxis nutzbar machen.
Grundlage ist eine zusätzliche, repräsentative Befragung von 1.024 evangelischen Kirchenmitgliedern aus den Jahren 2023/24, die durch qualitative Interviews mit kirchlichen Akteurinnen und Akteuren sowie Medien- und Umfeldanalysen ergänzt wurde.

Religiosität und Erwartung an Kirche

Dabei wurden insbesondere Religiosität, Themeninteressen, gesellschaftliche Einstellungen, Mediennutzung und Erwartungen an Kirche untersucht. Ziel der Studie ist es, evangelische Kirchenmitglieder besser zu verstehen und daraus konkrete Impulse für Kommunikation, Mitgliederbindung und die zukünftige Gestaltung kirchlicher Arbeit abzuleiten.

1. Mitgliedertypen

Die Studie beschreibt sechs unterschiedliche Typen evangelischer Kirchenmitglieder, die sich hinsichtlich Religiosität, Themeninteressen, Lebensstil und Mediennutzung deutlich unterscheiden. Dadurch wird sichtbar, dass Mitglieder sehr unterschiedliche Erwartungen an Kirche haben und nicht mit einer einheitlichen Ansprache erreicht werden können.Die Typologie soll helfen, Angebote, Themen und Kommunikation stärker an den jeweiligen Lebenswelten der Menschen auszurichten.

2. Member Journey

Die „Member Journey“ versteht die Beziehung eines Menschen zur Kirche als einen Weg mit vielen Kontaktpunkten über das gesamte Leben hinweg. Besondere Lebensereignisse wie Taufe, Konfirmation, Hochzeit, Krisen- und Trauersituationen gelten dabei als prägende Momente für Bindung oder Distanz zur Kirche.
Kirchliche Arbeit sollte deshalb nicht nur einzelne Veranstaltungen, sondern die gesamte Begleitung von Menschen an wichtigen Lebensübergängen im Blick haben.

3. Kirche gestalten

Die Studie plädiert für eine konsequente Mitgliederorientierung in der kirchlichen Praxis.
Kirche soll stärker von den Bedürfnissen, Fragen und Erwartungen der Menschen her denken und ihre Angebote entsprechend entwickeln.
Dazu gehören eine zielgruppengerechte Kommunikation, lebensnahe Themen, passende Kontaktwege und ein realistisches Verständnis dessen, was Mitglieder von ihrer Kirche erwarten.

Wir halten Sie auf dem Laufenden, welche Erkenntnisse und ggf. Maßnahmen wir aus der Beschäftigung der Studie bekommen.

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