Veröffentlicht am 05.11.2019

Verabschiedung und Einführung des Kirchenvorstands in der Evangelischen Kreuzkirche

Eine Arche bauen, eine Kirche bauen? Was das miteinander zu tun hat, hat die Gottesdienstgemeinde der Kreuzkirche in Fulda-Neuenberg beim Gottesdienst mit Pfarrer Stefan Bürger am vergangenen Sonntag erfahren, in dem ein Stabwechsel im Kirchenvorstand vollzogen wurde.
 
Einführung des neuen Kirchenvorstand (v.l. Eugen Bär, Jens Czapek, Karin Heil, Karin Meyer-Badenhop, Ulrike Zentgraf, Christa Sangl, Marcus Winkler, Conny Müller, Horst Knobel, Sabine Kracht und Pfarrer Stefan Bürger. Es fehlte aus persönlichen Gründen Edda Steinmetz
Am 22. September hat die Gemeinde ihre neue Gemeindeleitung gewählt, nun wurde sie feierlich in der voll besetzten Kirche eingeführt. Parallel feierten gut 20 Kinder Kindergottesdienst und genauso viele Konfirmand*innen waren auch gekommen. Im neuen Kirchenvorstand sind ab sofort 12 Personen, vier, die sich wieder aufstellen ließen, sieben Neue plus Pfarrer. Im Gottesdienst gelobten die Frauen und Männer, von denen zwei ehemalige Konfirmand*innen von Pfarrer Bürger und ein Drittel unter 40 Jahren sind, ihr Amt treu auszuführen. 
 

Rückblick und Danke

Pfarrer Stefan Bürger blickt auf die letzten Jahre zurück, nicht nur auf die sechs der letzten Kirchenvorstandsperiode, sondern auf 24 Jahre, die beispielsweise das langgediente Mitglied Jürgen Dürr im Kirchenvorstand Dienst getan hat und dafür von der Landeskirche mit der „Maria-Magdalena-Medaille“ ausgezeichnet wurde. Man habe zwar keine Arche gebaut, erklärt der Pfarrer, aber eine Kirche. Wie Noah haben sich Menschen berufen lassen und Gott gedient. „Danke für allen Einsatz, alles Überlegen, Baustelle koordinieren, Mut machen und Finanzen sondieren“, ruft Bürger dem ausscheidenden Kirchenvorstand sichtlich bewegt zu.
 
Verabschiedung des bisherigen Kirchenvorstands (v.l. Jens Czapek, Christa Sangl, Karin Meyer-Badenhop, Conny Müller, Jürgen Dürr, Sabine Ilsemann, Dr. Carsten Friedrich und Pfarrer Stefan Bürger. Es fehlte aus persönlichen Gründen Hartmut Ruppenthal
Für 24 Jahre Dienst im Kirchenvorstand wurde Jürgen Dürr mit der „Maria-Magdalena-Medaille“ geehrt und für 12 Jahre Sabine Ilsemann mit der Dankmedaille der EKKW.

Zeichen des Bundes: Regenbogen und Kreuz

Wie Noah unter dem Zeichen des Bundes, dem Regenbogen, wolle man, so der Pfarrer, nun weiter nach Kräften im übertragenen Sinne Kirche bauen unter dem Zeichen des neuen Bundes, dem Kreuz. „Uns muss nicht bange sein, weil wir eine Verheißung haben, dass der Grund der Kirche mit Jesus Christus bereits gelegt ist. Wir brauchen lediglich darauf zu bauen“, sagt Bürger. Mit der Unterstützung der beiden Gemeindereferentinnen, für die Bürger die Gemeinde ausdrücklich um Spenden bat, könne Kirche gebaut werden, auch wenn die Menschen einen für verrückt hielten, wie damals bei Noahs Archebau.
 

Einführung von Mitarbeiterin Mara Kübel im Gemeindebüro

Im Gottesdienst wurde auch Mara Kübel als Mitarbeiterin im Gemeindebüro eingeführt. Mit dreimonatiger Begleitung durch die langjährige Mitarbeiterin Hildegard Aßmann sei die 33-Jährige eine hervorragende Mitarbeiterin, die die vielfältigen Arbeiten einer modernen und serviceorientierten Schaltzentrale zu sehr großer Zufriedenheit des Pfarrers und des Kirchenvorstands ausführe.
„Auf geht’s, lasst uns #einekirchebauen“, ruft der 51-jährige Pfarrer seinem inzwischen vierten neuen Kirchenvorstandteam zu. Die Tafel mit dem Hashtag #einekirchebauen wird sicher noch einen schönen Platz in der Kreuzkirche finden.
 
 
Einführung der Mitarbeiterin im Gemeindebüro Mara Kübel (links) durch Pfarrer Stefan Bürger und Kirchenvorstand Conny Müller
(Fotos: Berit Bürger)
 


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