Veröffentlicht am 12.03.2019
Jede Kirchengemeinde ist selbstständig, hat ihren eigenen Haushalt, ihre eigenen Gebäude und ihr eigenes Programm. Das ist auch gut so. So kann jede Gemeinde ihr eigenes Profil entwickeln. Das bedeutet aber nicht, dass nicht hier oder dort zusammengearbeitet werden kann und muss. Diese Zusammenarbeit trägt das Motto „Kooperationsräume“. 
 

Assistenzkräfte und gemeinsame Gottesdienste

Unser Kirchenkreis ist in vier Kooperationsräume aufgeteilt, die Kreuzkirche gehört zu „Fulda/West“. Im Laufe des Jahres wird es für uns eine Assistenzkraft geben, die mit einer fast vollzeitigen Stelle die Gemeinden unterstützt. In der Kirchenvorstandssitzung im Februar gab es dazu einen Bericht zum jetzigen Stand: Die Personalstelle soll sich um Bau, Koordination/Organisation und Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Ggf. wird die Ausschreibung auch auf zwei Personen aufgeteilt, die dann für die evangelischen Gemeinden ihren Dienst tun. Außerdem wird überlegt, ob zukünftig 2-3 Gemeinden einen gemeinsamen Gemeindebrief herausgeben. In diesem sollen dann sowohl gemeinsame Aktivitäten beschrieben werden als auch die individuelle Veröffentlichung von  Berichten, Gottesdiensten und Veranstaltungen der einzelnen Kirchengemeinden..
In unserem Kooperationsraum gibt es zudem seit dem 31.10.2018 zwei feste gemeinsame Gottesdienste: den Reformationsgottesdienst in der Christuskirche, an dem alle Kooperationsgemeinden teilnehmen und den Gottesdienst am letzten Dezembersonntag, der abwechselnd an verschiedenen Orten, aber für alle Gemeinden gemeinsam gefeiert wird. So entsteht spürbare Entlastung.
Feste Vertretungen bei Urlaub und Krankheit soll es im Kooperationsraum auch geben. Die Kreuzkirche vertritt sich im „Tandem“ überwiegend gegenseitig mit Bad Salzschlirf/Großenlüder.
 

Unterstützung durch Assistenz und örtliches Gemeindebüro

Wenn im September ein neuer Kirchenvorstand gewählt wird, soll hier auch darauf geachtet werden, dass es für kein ehrenamtliches Mitglied der Gemeindeleitung zu viel an zusätzlichem Einsatz geben wird. Ausschüsse (Bau, Finanzen, Kinder+Jugend, Fundraising, Gottesdienst) dienen zur Entlastung: Jeder Kirchenvorstand soll nur in 1-2 Ausschüssen vertreten sein, in die außerdem noch fachlich versierte und interessierte Gemeindeglieder berufen werden. Delegation heißt dann auch Verantwortung abzugeben. Auch unsere neue Gemeindebüromitarbeiterin Mara Kübel hat kürzlich schon koordinierend einen Bautermin wahrgenommen. Eine Assistenzkraft im Kooperationsraum könnte zukünftig auch hier zur Entlastung beitragen. .
 
„Kooperation ist dann gut, wenn sie zwar kurzfristig vielleicht. etwas mehr Arbeit macht, mittelfristig aber Entlastung schafft und das Bild der kirchlichen Angebote etwas bunter macht. Was wir allein nicht mehr schaffen, schaffen wir dann gemeinsam“, so Pfarrer Stefan Bürger. Hier stehen wir noch am Anfang der gemeinsamen Bemühungen.
 


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