Veröffentlicht am 24.12.2018

„Kreuz meets Kreuzkirche“ stimmt auf Weihnachtsfest ein

Schon zehn Tage vorher war die Veranstaltung ausverkauft. Über 600 Menschen zieht es zum Weihnachtsliedersingen ins Kulturzentrum Kreuz. Geladen hatte zum dritten Mal der Förderverein „Zukunft bauen“ der Evangelischen Kreuzkirche Fulda. 
 
 
„Am 23. Dezember sind bei den meisten Familien die Vorbereitungen für das Fest getroffen, so dass man froh in das Weihnachtsfest hineinsingen kann“, beschreibt Pfarrer Stefan Bürger das Konzept. Gekommen sind alle Altersgruppen, neben Familien auch die Großelterngeneration, die wohl schon lange keine Diskothek mehr besucht haben und sich sichtlich wohl fühlten. Alle lächeln und singen aus vollem Herzen aus den vorbereiteten Liedheften. „Die Mischung aus christlichen und modernen Weihnachtsliedern gefällt mir gut“, sagt ein 48-Jähriger. Viele trauen sich laut mitzusingen, weil keiner komisch schaut, wenn man den Ton mal nicht genau trifft. Das Geheimnis des Erfolges liegt sicher auch bei der dynamischen Band „Soundaholics“. Die neun Musiker wissen jedes klassische und internationale Weihnachtslied gekonnt zu begleiten und nehmen die Besucherinnen und Besucher stimmungsvoll mit.
 
 
 
 
 
Einen besonderen Gänsehautmoment beschert der „1. Polizeikinder- und Jugendchor Fulda“ unter Leitung von Ute Heil mit seinen Liedern „In der Nacht von Bethlehem“, zusammen mit den Soundaholics beim bekannten Lied „In der Weihnachtsbäckerei“ oder mit dem „Little Drummer Boy“. Die rund 45 Kinder ab fünf Jahren werden das Kreuz bislang auch noch nicht von innen kennengelernt haben, den Abend aber sicher auch nicht so schnell vergessen.
 
Pfarrer Stefan Bürger knüpft in seinem kurzen Impuls an den mit fast allen Fenstern geöffneten Adventskalender an. „Gehören Sie auch zu den Menschen, die viele Fenster gleichzeitig geöffnet haben? Weihnachten lädt zum ‚Full-Screen-Mode‘, zum Vollbild-Modus ein. Fokussieren wir doch das letzte verbliebene Fenster des Heiligen Abends, dann erwartet uns eine Zusage: ‚Fürchte euch nicht, denn euch ist heute der Heiland geboren!‘, spricht der Pfarrer die Gemeinde der Weihnachtssängerinnen und –sänger an. 
 
 
 
 
 
Den Abschluss des Abends bildet neben dem Dank an die Beteiligten und die Sponsoren der bekannte Gospelsong „Amazing Grace“. Stimmungsvoll und durchdringend tritt zu diesem Lied der Dudelsackspieler Oliver Trunk auf.
Der Förderverein will durch die Veranstaltung einen weiteren Teil seines Darlehens für den Erweiterungsbau der Kreuzkirche tilgen. „Das Finanzielle steht aber nicht im Vordergrund. Wir möchten zeigen, wie der Förderverein einer Kirche Menschen zusammenbringen und begeistern kann“, sagt ihr Vorsitzender Peter Müller.
 
In 2019 wird es wieder ein Fuldaer Weihnachtssingen geben, am 4. Advent, den 22. Dezember 2019, am gleichen Ort. Vielleicht sind die Karten dann schon Anfang Dezember komplett ausverkauft.
 
 
 
 


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