Veröffentlicht am 22.09.2018

Europaweites Glockengeläut und Andacht am Weltfriedenstag in der Kreuzkirche

Der 21. September ist Weltfriedenstag der Vereinten Nationen. In diesem Jahr wurde im Rahmen des Europäischen Weltkulturerbejahrs ein gemeinsames Friedensläuten von weltlichen und kirchlichen Glocken angeregt.
 
100 Jahre nach Beendigung des Ersten Weltkrieges und in Erinnerung an den Ausbruch des 30-jährigen Krieges (1618-1648) haben die Evangelischen Kirchen in Hessen, Kurhessen-Waldeck und Hessen-Nassau, die Gemeinden aufgerufen mitzuläuten und mitzubeten. Der Kirchenvorstand der Kreuzkirche in Fulda-Neuenberg hat diese Anregung aufgenommen und 15 Minuten geläutet. Dabei hat eine kleine Schar von Christen aller Altersgruppen für Frieden gebetet.
 
 
Fotos (Kreuzkirche)
„Durch das gemeinsame Läuten und Beten für den Frieden, übrigens auch in katholischen Kirche, wie der Stadtpfarrkirche, entsteht eine große Verbundenheit. Auch wenn wir hier nur eine kleine Schar sind, beten wir doch zusammen mit vielen, vielen Menschen in Europa“, sagt der Pfarrer. Er hat dazu mit den Gemeindegliedern die Seligpreisungen Jesu aus dem Matthäusevangelium gelesen: „Selig sind die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Mt 5, 9) Jeweils durch Handglöckchen eingeleitet beteten Pfarrer und Kirchenvorstand für Frieden vor der eigenen Haustür, in der eigenen Gemeinschaft, aber auch für Frieden in Europa, wie in der Ukraine und Russland. Christopher Schnell begleitet die Andacht mit Orgelspiel und dem bekannten Lutherlied (EG 421): „Verleih uns Frieden gnädiglich, Herr Gott, zu unseren Zeiten. Es ist doch ja kein anderer nicht, der für uns könnte streiten, denn du, unser Gott, alleine.“


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