Veröffentlicht am 07.05.2018

Pfarrer Bürger mit Lied von Mark Forster „Es wird gut, sowieso“

29 Jugendliche feierten an zwei Sonntagen in der Kreuzkirche in Fulda Konfirmationen, jeweils mit rund 350 Besuchern. Musikalisch begleitete die festlichen Gottesdienste die Kreuzkirchenband, diesmal auch mit dem bekannten Lied „Sowieso“ von Mark Forster.
 
Fotos (Ralph Leupolt): Konfirmationen in der Evangelischen Kreuzkirche Fulda-Neuenberg mit 29 Jugendlichen und Pfarrer Stefan Bürger an zwei Sonntagen, 29.4.2018 (15 Jugendliche), 6.5.2018 (14 Jugendliche).
Pfarrer Bürger knüpft inhaltlich an das Lied „Sowieso“ von Mark Forster an, das die Kreuzkirchenband live spielte.
Neben klassischen Chorälen und modernen kirchlichem Liedgut, hatte sich die Kreuzkirchengemeinde und Pfarrer Stefan Bürger zu Ihrer Konfirmation musikalisch wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Das vielen bekannt Lied „Sowieso“ des Interpreten Mark Forster wurde gespielt und mit Gesang und Instrumentalbegleitung eigenständig interpretiert. Pfarrer Bürger knüpfte in seinem 20 Konfirmationsjahrgang an das Lied an. Manches im Jahrgang sei „strange und wie auf einer verrückten bunten Reise“ gewesen, die Jugendlichen eben in einem besonderen Alter. „Dass aber alles gut wird, ist mehr als ein Weisheitsspruch, es ist Gottes gute Zusage, die er euch mit der persönlichen Segnung zur Konfirmation zuspricht“, richtet Bürger das Wort an die aufmerksamen Jugendlichen. Die Bibel verspreche dem Glaubenden, dass nichts unmöglich ist, weil Gott stark mache. Türen würden geöffnet, auch die der Kirche und Gemeinde, in der die Jugendlichen mitgestalten könnten, denn es sei fortan jetzt auch ihre Kirche.

Auch für die Eltern sei die Konfirmation ein Einschnitt, viel hätten die Eltern, Paten, Großeltern und Freunde ausgesät und die Jugendlichen begleitet, jetzt hieße es das richtige Maß von Festhalten und Loslassen zu finden. Die Kreuzkirchengemeinde, so der Pfarrer sei eine besondere Kirchengemeinde, weil hier der Großteil der Bewohner Zugezogene seien, es keine feste Dorfgemeinschaft oder -strukturen gäbe. Die Kirche wolle gerade da so etwas wie Wegbegleiter sein, so wie Bürger auch nach Kräften und mit Engagement eine Zeitlang Wegbegleiter für die Jugendlichen war. Viele hätte er schon im Lauf der letzten 20 Jahre getauft.
 
Fotos (Bürger): Konfirmanden vor Beginn des Gottesdienstes
Kreuzkirchenband vor dem Konfirmationsgottesdienst
Neben der Kreuzkirchenband spielte Christopher Schnell an der Orgel. Der Kirchenvorstand wirkte durch Worte und in der Begleitung beim Abendmahl mit.
Die Kollekte wurde für die Ausbildungshilfe für Asien und Afrika zusammengelegt. Am Ausgang erbat der Kirchenvorstand eine Spende für „Zukunft leben 2018+“, mit der eine Gemeinde- und Jugendreferentenstelle in der Kreuzkirche rein auf Spendenbasis finanziert und nach den Ferien besetzt werden soll. 

Nach der Konfirmation ist vor der Konfirmation, beschreibt Bürger seine Situation. Kommende Woche beginnt er mit dem Elternabend für die 30 neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, wieder einer der größten Konfi-Gruppen im Kirchenkreis Fulda bei einer Pfarrstelle. Im Lauf des Jahrgangs erwarte er aber dann Unterstützung von der neuen Jugend- und Gemeindereferentin. Von daher werde alles gut – sowieso.


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