Veröffentlicht am 03.12.2017

Kreuzkirche errichtet Vollzeitstelle für Kinder-, Jugend- und Gemeindearbeit

Pfarrer Bürger: „Möglich durch großzügige Spendenzusagen“

1. Advent: Neues Kirchenjahr, neue Stelle: „Zukunft leben 2018+“. Pfarrer Stefan Bürger verkündet der Gemeinde, dass es im Jahr 2018 wieder eine Jugend- bzw. Gemeindereferentenstelle in der Kreuzkirche geben wird – sogar mit vollen 39 Stunden.
 
 
Die überraschende Ankündigung, dass die Kreuzkirche in 2018 wieder eine Jugend- bzw. Gemeindereferentenstelle besetzen will, erstaunt, erfreut und verblüfft die versammelte Gottesdienstgemeinde in der Kreuzkirche. Jung und alt feierten ihren AAAnderen Gottesdienst zum 1. Advent mit anschließendem Neuenberger Weihnachtsmarkt.
„Es ist heute ein guter Tag, Ihnen allen mitteilen zu können, dass wir im kommenden Jahr wieder eine Stelle für die Kinder- und Jugendarbeit besetzen wollen. Ich bin dankbar und froh, dass wir durch wahrhaft großzügige Spendenzusagen diesen mutigen Zukunftsschritt überhaupt gehen können. Andererseits bin ich auch gewiss, dass uns wieder, wie schon bei unserem Erweiterungsbau, viele Gemeindeglieder, Privatpersonen und Firmen durch kleine und große Spenden unterstützen werden“, so Pfarrer Stefan Bürger.

„Zukunft leben 2018+“

„Zukunft leben 2018+“ wird eine Stelle mit einem Plus an Stunden, einem Plus an Arbeitsfeldern über die Kinder- und Jugendarbeit und dem Weitblick über 2018 hinaus. Die Gemeinde will in 2018 eine pädagogisch und theologisch ausgebildete Fachkraft, die ihre kompletten 39 Stunden in der Kreuzkirchengemeinde einsetzen wird, einstellen. Das mache, so der Pfarrer, die Stelle sicher attraktiv, weil sich die Bewerber nicht zwischen verschiedenen Gemeinden oder Anstellungsträgern zerteilen müssen. Die Projektstelle ist zunächst auf drei Jahre befristet.
 
Foto (Leonie Wahler): Jugendliche und Pfarrer Bürger freuen sich auf neue(n) Mitarbeiter/in

Beteiligung durch Online-Umfrage

Nach den Weihnachtsferien wird der Kirchenvorstand die Aufgaben und das Profil der Stelle genauer beschreiben. Gern will er Anregungen und Erwartungen der Gemeinde dazu hören und ggf. aufgreifen. Dazu hat sie eine Online-Umfrage erstellt, die auf der Homepage abgerufen werden kann. Jetzt ist schon klar, dass ein erheblicher Teil der 39 Stunden für die Kinder- und Jugendarbeit in der Gemeinde genutzt wird, schließlich sei die Kreuzkirche die jüngste Gemeinde in Fulda. Rund 500 Kinder und Jugendliche gibt es hier im Alter bis 18 Jahren. Für 2018 erwartet die Gemeinde eine nie dagewesene Anzahl von erstaunlichen 50 Konfirmandinnen und Konfirmanden. Neben der Jugendarbeit soll die pädagogisch und theologisch ausgebildete Person auch im Bereich der rund 130 Ehrenamtlichen der Gemeinde eingesetzt werden. „Unser Blick geht auch in die Gemeinwesenarbeit. Wir wollen uns weiter in den Gremien und Projekten der Foren Münsterfeld und Fulda-Galerie einsetzen, sehen unsere soziale Aufgabe beispielsweise in der Flüchtlingsintegration, aber auch darin, da zu sein, wo konkrete soziale Not besteht“, sagt Jens Czapek, Vorsitzender des Kirchenvorstands. Zusätzlich kann sich die Gemeindeleitung auch vorstellen, dass die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter gemeindepädagogisch aktiv wird, sei es in einem Bibelgesprächskreis, Chorprojekten oder in der Gottesdienstgestaltung. Hier werde auch nach den Begabungen der jeweiligen Bewerber geschaut.
Die Gemeinde will die Stelle im Februar ausschreiben und hofft sie möglichst bald besetzen zu können. Der 1. Advent ist der Anfang des neuen Kirchenjahres und gleichzeitig der Aufbruch in eine neue Zeit in der Kreuzkirche: „Zukunft leben 2018+“.

Spenden sind sicher und einfach online möglich oder über die Kontonummer der Kreuzkirche. Für jede Spende wird eine Spendenbescheinigung ausgestellt.
Evangelische Kreuzkirche Fulda, Raiffeisenbank Großenlüder, Zukunft leben 2018, IBAN DE46530520350005746280, BIC GENODEF1GLU

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