Veröffentlicht am 10.08.2017

Kirchenvorstand stellt wegen Gemeindewachstum Antrag an Landeskirche 

Der Kirchenvorstand der Kreuzkirche hat in seiner Sitzung im Juni beschlossen, einen Antrag an das Landeskirchenamt in Kassel auf Erweiterung der Pfarrstelle auf 1,5 Stellen zu stellen. Er begründet das mit dem kontinuierlichen Gemeindewachstum, aber auch mit den überregionalen Aufgaben, die Pfarrer Stefan Bürger im Kirchenkreis und in der Landeskirche im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und des Fundraisings wahrnimmt.

„Wir haben kontinuierlich hohe Zahlen an Konfirmanden und Taufen. In den letzten Jahren werden es auch mehr Trauungen und Beerdigungen. Die Pfarrstellenbemessungzahl liegt bei 142 Punkten, schon ab 100 Punkten hat die Gemeinde den Anspruch auf eine ganze Pfarrstelle“, beschreibt Bürger das landeskirchliche System. Dieses wird sich zwar ab 2018 ändern, vorher demonstriert die Gemeinde der Landeskirche ihr Anliegen.
 
Grafik (Jens Czapek): Gemeindewachstum seit 1938
Die rund 2400 Gemeindeglieder sind aber auch nicht das Zenit des Wachstums. Durch das größte erwartete Neubaugebiet in Fulda im Bereich Haimbach rechnet die Gemeinde noch mal mit rund 250 neuen Gemeindegliedern, wenn etwa 1000 neue Bewohner zuziehen werden und ein Viertel evangelisch sind.
Dadurch, dass die Jugendreferentenstelle im Kirchenkreis nun mit dem Weggang von Samuel Kümmel auf den Hünfelder Kreis verlagert wird, gibt es auch hier Mehrarbeit für Pfarrer und Kirchenvorstand. Wie das zu lösen ist, darum macht sich derzeit der Jugendausschuss und das Fundraising-Team der Gemeinde Gedanken. 

Wie hoch die Chance auf die Pfarrstellenerweiterung ist, kann der Kirchenvorstand derzeit nicht absehen, zumal es doch landeskirchlich eher einen kontinuierlichen Abbau von Pfarrstellen gibt als eine Erweiterung.
Eine Gemeinde, die sich aber mit „Zukunft bauen“ (Erweiterungsbau) und „Zukunft leben“ (Kinder- und Jugendarbeit), immer schon auf die Zukunft ausgerichtet hat, muss da nicht bange sein.
 


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