In der Evangelischen Trauung steht der Segen im Mittelpunkt. Zwei Menschen sagen einander Ja vor Gott und empfangen seinen Segen.

Bedingung für die Trauung in der Kirche ist die erfolgte standesamtliche Eheschließung. Grundsätzlich muss für eine evangelische Trauung ein Partner evangelisch sein. Es besteht auch die Möglichkeit, ‚ökumenisch‘ zu heiraten. Wir sprechen hier von einer evangelischen Trauung mit katholischer Beteiligung (in der evangelischen Kirche) oder einer katholischen Trauung mit evangelischer Beteiligung (in der katholischen Kirche).

Die evangelische Trauung

Einen groben Ablauf für eine evangelische Trauung finden Sie im Bereich Downloads auf dieser Seite. Bei der Liedauswahl unterstützt Sie Pfarrer Bürger gern. Bei den Traufragen können Sie eine auswählen. Wenn Sie eine Solistin, einen Chor o.ä. mitbringen, ist das selbstverständlich möglich. Wir haben vor Ort eine Orgel und ein portables elektrisches Klavier, was genutzt werden kann. Eine Gesangsanlage gibt es nicht, lediglich ein Sprechmikrofon. Sie können auch Freunde oder Familie im Gottesdienst beteiligen. Hier bieten sich die Schriftlesung und die Fürbitten an. Im persönlichen Gespräch kann alles mit dem Pfarrer besprochen werden. Jede Frage ist willkommen. Sie müssen zum Gespräch nicht schon alles wissen. Pfarrer Bürger berät Sie gern. Nach dem Traugespräch erfolgt der weitere Kontakt für die Feinplanung in der Regel über E-Mail.

Trauung mit ökumenischen Paaren

Bei einer evangelischen Trauung mit katholischer Beteiligung in der Kreuzkirche teilen sich die beiden Pfarrer den Gottesdienst auf. Der Gast hält die Predigt, der Ortspfarrer übernimmt die Trauung. Gleiches gilt andersherum bei katholischen Trauungen mit evangelischer Beteiligung in der katholischen Kirche. Die Brautpaare treffen sich dazu in der Regel jeweils mit dem katholischen und evangelischen Pfarrer. Die beiden Geistlichen sprechen sich dann persönlich ab.

Organisatorisches

Die Brautpaare versuchen rechtzeitig (halbes bis ein Jahr vorher) den Trautermin mit dem Pfarrer abzusprechen. Trauungen finden in der Regel samstags, aber auch freitags statt. Rechnen Sie in der Sommer-Schulferienzeit damit, dass Pfarrer Bürger Ihnen nicht langfristig versprechen kann, selbst die Trauung zu übernehmen. Ggf. wird er dann einen Kollegen oder eine Kollegin bei eigenem Urlaub dazu ansprechen.
Zum Traugespräch sollten Sie Ihre Taufdaten (s. Stammbuch der Eltern oder Rückfrage bei der Kirchengemeinde) mitbringen.
Aus der Liste der Trausprüche (s. Downloads) oder aus der Bibel suchen Sie sich bitte einen Bibelspruch heraus, der Ihre Ehe begleiten möge. Pfarrer Bürger wird in seiner Predigt/Ansprache hierauf in der Regel eingehen.
Die Auswahl der Musik liegt weitgehend in den Händen des Brautpaares. Natürlich sollten es Lieder sein, die zur Kirche und zum Gottesdienst passen (Kein „Highway to hell“). Bewährt hat sich eine Mischung aus klassischen Kirchenliedern (Chorälen), modernen Kirchenliedern und - wenn gewünscht auch - moderner Musik durch Solisten. Je nachdem welche Gäste das Brautpaar in der Kirche erwartet, sollte man die Lieder auswählen, so dass möglichst viele mitsingen. Das Brautpaar gestaltet in der Regel ein Liedheft. Bis zu 100 Gesangbücher gäbe es aber auch zum Mitsingen in der Kirche.

Einen Organisten kann die Gemeinde in der Regel engagieren. Dieser müsste vom Brautpaar eine entsprechende Aufwandsentschädigung bekommen. Sollten Sie mit professionellen Musikern, Solistinnen etc. zusammenarbeiten, müsste geplant werden, wann diese ggf. in der Kirche die Technik aufbauen können bzw. proben.

Empfehlungen für Kirchenlieder gibt Ihnen der Pfarrer gern im persönlichen Gespräch. Hier ein paar Lieder, die von Paaren immer wieder gern ausgewählt werden.

Klassische Kirchenlieder

Dank und Lob
317,1-3 Lobet den Herrn
331,1-3 Großer Gott, wir loben dich 312,1-3 Nun danket alle Gott
Natur
503 Geh aus, mein Herz, und suche Freud

Kirchenlieder (70er Jahre)

590,1-3 Herr, wir bitten: Komm und segne uns
610,1-3 Herr, deine Liebe ist wie Gras und Ufer
621,1-3 Ins Wasser fällt ein Stein

Modernere Kirchenlieder (80-90er Jahre)

Da berühren sich Himmel und Erde (Thomas Laubach)
Wir machen uns gemeinsam auf den Weg (Fritz Baltruweit)
Möge die Straße uns zusammenführen (Altirisches Segenslied)
Sollten Sie in der Kreuzkirche heiraten wollen und Mitglied in einer anderen Wohnortgemeinde sein, ist dies grundsätzlich möglich. Wir bitten jedoch um eine Gebühr und dass Sie Ihren Ortspfarrer mitbringen. In Ausnahmefällen sind auch Trauungen von Nichtkirchenmitgliedern (Freikirchen o.ä.) möglich.
Viele Brautpaare entwerfen ein Heft, in dem sie die Lieder und den Ablauf des Gottesdienstes abdrucken. Für die Gestaltung können Sie gern Bilder und Logo verwenden. Geben Sie in Ihr Heft dazu bitte einmal den Beleg an: Fotos/Logo (www.kreuzkirche-fulda.de). Selbstverständlich können Sie auch unsere rund 100 Gesangbücher nutzen, wenn Sie kein Hochzeitsheft gestalten möchten.
Manche Paare wünschen einen kleinen selbstorganisierten Empfang im Gemeinderaum oder draußen. Das ist grundsätzlich möglich. Die Gemeinde kann dazu Tische und Stehtische zur Verfügung stellen, ggf. auch Geschirr, Sektgläser (100 Stk.) und Gläser, die allerdings wieder gespült werden müssen.

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